Was kann ich umbauen?

Sie können jede Baumaßnahme mit Blick auf Barrierearmut oder Barrierefreiheit umbauen bzw. neu bauen. Dies sollten Sie sogar immer mit im Blick haben, denn für niemanden ist es im Nachhinein schön, wenn plötzlich Stolperfallen auftauchen oder Wege zu eng sind. Dabei muss altersgerecht nicht nach Krankenhaus aussehen. Stilisch, chick komfortabel oder modern ist oft gleichzeitig auch altersgerecht. Alles was Ihnen das Wohnen angenehm macht und Sicherheit bietet sollten Sie berücksichtigen. Oft sind diese Maßnahmen über ein oder mehrere Förderprogramme förderbar. Hier einige Beispiele zum Umbau:

  • Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
  • Eingangsbereiche und Wohnungszugang (z. B. Bewegungsflächen, Wetterschutzmaßnahmen)
  • vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden (z. B. Aufzugsanlage, Rampen)
  • Anpassung der Raumgeometrie (z. B. Änderung Raumzuschnitt, Schwellenabbau, Freisitze)
  • Maßnahmen in Sanitärräumen (z. B. bodengleiche Dusche, Änderung Raumzuschnitt)
  • Bedienelemente, Stütz- und Haltesysteme, Orientierung, Kommunikation (z. B. AAl-Systeme, Stütz- und Haltesysteme, Gegensprechanlagen)
  • Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen

Bei der Durchführung dieser Maßnahmen sind zumeist einige technische Grundregeln zu beachten. Je nach Baumaßnahme sind diese zu beachten. Sie sollten deshalb vor Baubeginn ein Beratungsgespräch bei einem Handwerksunternehmen vereinbaren.